faq – Keimfutter

Moin,

ich benutze nicht die Keimapparate aus dem Reformhaus oder Bioladen, weil diese aus Kunststoff sind und ich damit schlechte Erfahrungen gemacht habe. Das Plastik zerkratzt mit der Zeit und dann ist es unmöglich, es richtig sauber zu bekommen. Also vergammelt dann jede Charge…

<img src=“http://lehramtsreferendariat.de/voegel/keim.jpg“ align=“right“>Ich nehme ein Edelstahl-Küchensieb und hänge es in eine Müslischale. Stahl und Porzellan lassen sich zuverlässig reinigen. Körner ins Sieb, gut unter fließend Wasser durchspülen. In die Schale hängen und mit Wasser übergießen, sodass die Körner quellen können. Wichtig: Nach 2-3 Stunden das Wasser abgießen, sodass die Körner feucht sind, aber nicht mehr mit Wasser überdeckt. Sonst kommt keine Luft mehr an die Körner. Das gammelt…

Das Sieb halte ich 2-3 mal am Tag unter den Wasserhahn und spüle erneut. Dabei schüttele ich die Keime, damit nicht in der Mitte des Keimknäuels welche unter Luftabschluss bleiben.

Verfüttern kann man gleich nach der Quellzeit oder auch erst nach ein paar Tagen. Ich setze eine entsprechend große Menge an und gebe täglich ein bisschen von den Keimen in den unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Zu groß können sie eigentlich nicht werden, musst sie halt nur irgendwann Grünfutter nennen statt Keimfutter. 😉 Spätestens ist bei mir nach 4-5 Tagen Schluss.

Keimen lassen kannst du z.B. Nackthafer, Weizen, Keimlingsmischungen aus dem Reformhaus oder ganz spezielle für Sittiche… Bei letzterem gibt es häufig zwei verschiedene: „fein“ und „grob“. Für Nymphen würde ich die feinere wählen.

Die ganz normale Futtermischung bietet sich auch an, sofern es ein reines Körnerfutter ist. Ich weiß ja nicht, was du fütterst. Die supermarktüblichen Körnermischungen enthalten zum Großteil auch Molkereiprodukte und Bäckereierzeugnisse. Wenn du das zum Keimen ansetzt, keimt da etwas ganz anderes! Igitt!

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