Levi – mein Spazierhund

Huhu! 😉
Ich möchte Euch mal meinen Spazierhund „Levi“ vorstellen. Er ist i.A. im Tierheim Detmold: http://www.tierheimdetmold.de/Unterseiten/unsereTiere/Hunde/LeviDetail.html.
Da ich immer häufiger üdie Anschaffung eines Hundes überlege, für die Erziehung eines Welpen aber sicher nicht genug Zeit habe, wäre er meines Erachtens schon ziemlich ideal. Ich zeig Euch mal die ersten Bilder von unserem Ausflug:

Erstmal alles begießen
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Mein Manni übt sich als Hundebändiger
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Die Sache mit den Leckerli klappt schon sehr gut
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Auch mein Sohn kommt mit ihm gut klar
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Sohn, Mutter und Hund
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Seitdem Manni wieder Ferntouren fährt und ich viel alleine bin, auch nachts, tut mir seine Nähe wirklich gut. Er ist äußerst gut erzogen und gestern habe ich die Telefonnummer seiner Vorbesitzerin bekommen, sodaß ich mich informieren kann, wie lange er z.B. tagsüber alleine bleiben kann.

VLG Loli

5 Antworten auf „Levi – mein Spazierhund“

  1. Hallo Loli
    Nach deiner Beschreibung und der ersten Beschreibung des Tierheims scheint Levi ein richtiger Anfängerhund zu sein. Sowas hab ich damals gesucht. 😉 Warst du schon öfter mit Levi spazieren?

    Was mich stutzig macht, ist der Nachtrag des Tierheims vom 19.01.:
    Nachtrag vom 19.01.2009
    „Levi“ hat sich inzwischen gut eingefügt und holt nun wohl seine Rüpelphase oder seinen Zweiten Frühling nach: Der an sich liebe, aber sehr kräftige Rüde benimmt sich recht ungestüm und zeigt sich sehr dominant Artgenossen gegenüber. Seine anfänglich gute Leinenführigkeit wird dann schon anstrengend. Wir denken, dass er eine klare Führung durch hundeerfahrene Menschen braucht, die ihm körperlich gewachsen sind. Für Hundeneulinge oder eine Familie mit kleineren Kindern ist „Levi“ deshalb nicht geeignet.

    Zwei Fragen stellen sich mir da:
    1) Ihr seid aber doch Anfänger?
    2) Haben die Mitarbeiter schonmal an Unsicherheit gedacht? Ein dominanter Hund benimmt sich nämlich anders, nicht rüpelhaft (womit meistens Unsicherheit überspielt wird, was nicht besser wird, wenn man dem Hund nicht hilft und mit Druck gegenarbeitet), sondern souverän.

  2. Hallo Marion,

    bezüglich des Nachtrags wollte ich nur sagen, dass sich manche Hunde im Tierheim anderes Verhalten an den Tag legen wie „zuhause“. Teilweise hängt das Benehmen auch vom gegenwärtigen Gassigänger ab. Ich bin damals auch schon mit Hunden gegangen, die anderen förmlich auf der Nase rumgetanzt sind und ich an ihnen nichts auszusetzen hatte. Spontan fällt mir da meine damalige Ausführhündin Trine ein, wenn sie gemerkt hat, dass jemand inkonsequent war, dann hat sie das sofort ausgenützt, hat sich in dessen Hosen festgebissen, hochgesprungen usw. und bei mir war sie artig und richtig lieb und ich konnte prima mit ihr laufen. Andererseits kann der Nachtrag aber auch stimmen, ich würde mir da in eurer Situation einen kompetenten Trainer auf den Spaziergang mitnehmen und Levi mal begutachten lassen, dann seid ihr wie auch der Hund auf der sicheren Seite, denn wenn man den Hund einmal hat, dann kann man ihn nicht mehr zurückgeben, daher sollte das Ganze gut überlegt sein.

    Ansonsten ist er goldig, wenn er allerdings kein Anfängerhund ist und in erfahrene Hände vermittelt werden sollte, würde ich Euch als Anfänger davon abraten, außer ihr seit wirklich dazu bereit, an evtl. noch hervorkommenden Problemen zu arbeiten.

    Dann würde ich mich noch über die Rasse Labrador informieren und ob ihr evtl. Lust habt mit ihm Dummytraining zu machen.

  3. Weiß man, was das für ein Mischling ist? Ich finde, er sieht nicht sehr nach Labrador aus. Labradore sind Apportierhunde und eigentlich sehr gut führbar. Je nach dem, was sonst noch in der Mischung drin ist, kann aber allein daraus schon eine explosive Mischung entstehen. Ich würde mich sehr gut erkundigen, was die Vorbesitzerin für Erfahrungen gemacht hat, auch im Hinblick auf Hundebegegnungen.
    Holt Euch bitte wirklich einen guten Hundetrainer (eigentlich ja Herrchentrainer 😉 ) dazu. Er sollte erkennen können wo ggf. das Problem liegt.

    Auf jeden Fall wünsche ich Euch viel Spaß mit Eurem Auserwählten.

  4. [font=Comic Sans MS]Hallo! :hi:[/font]
    [font=Comic Sans MS]Den Nachtrag vom Tierheim habe ich jetzt erst gelesen. Ich denke, Sie meinen, daß er nämlich versucht hat, auszubrechen. Manni und ich waren vor zwei Wochen sonntags einmal am Tierheim, damit ich ihm Levi zeigen konnte. Er saß wie ein Trauerkloß in seinem Zwinger und guckte uns mit seinem Nimm-mich-mit-Blick nach. Danach hat er versucht, mit der Schnauze den Draht an die Seite zu schieben. Er hat sich dabei einige Schnittwunden im Gesicht zufügt.
    Was ich nicht verstehe, ist, daß die Tierheim-MA megagroßen Respekt vor ihm haben und schon untereinander hin und her diskutieren, wer ihn jetzt aus dem Zwinger holt! Klar ist er kräftig und zieht schon mal an der Leine, aber das darf man ihm auch nicht immer erlauben!
    Speedy hat schon recht, die Tierheim-Situation ist oft schwierig und bedeutete gerade für Levi – der von Welpe an in einer Familie mit Kindern war – erhöhten Streß. Er reißt auch nur an der Leine, solange wir in der Nähe des Tierheims sind. Danach ist alles okay und er ist ganz lieb. Ich denke, ein paar Mal Hundeplatz und er kriegt sich wieder ein. Er ist halt vom Menschen enttäuscht worden und da muß man erstmal wieder Vertrauensarbeit leisten. Er versteht es nicht, daß man ihn auf einmal dort abgegeben hat, zumal das mit den gesundheitlichen Gründen gar nicht stimmt. Ich habe mit der Vorbesitzerin telefoniert.
    Levi ist 3/4 Labrador. Sein Papa ist reinrassig und seine Mama ist halb Labbi und halb Mischling aus Berner Sennhund und Schäferhund. Deswegen hat er auch so ein weißes Lätzchen (Berner Senn) und ist etwas kleiner (Schäferhund).
    Anfänger sind wir auch nicht direkt. Manni und ich haben jeder schon Hunde gehabt, allerdings noch nicht in unserer Partnerschaft.
    LG Loli[/font]

  5. Hallo,

    habt ihr ihn schon zuhause und wie klappt es mit ihm?

    Meiner hat übrigens auch in die Zwingergitter gebissen, weshalb er vorne zwei abgebrochene Zähne hat, so gestreßt war der Gute. Wenn Interessenten kamen, hat er immer getobt, so dass schon jeder im voraus abgeschreckt war, wobei das nur eine Übersprungshandlung war u. er gar nicht agressiv ist. Aus einem anderen Blickwinkel gesehen, war es unser Glück, sonst hätte ich ihn nämlich nicht 😀

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